Es beginnt mit einfachen Kartentricks und endet mit Mentalisten, die auf wundersame Weise wissen, woran man gerade denkt – die Welt der Zauberei ist vielfältig und hat trotz Smartphone und YouTube nichts von ihrer Faszination verloren. Coole Magier-Shows von jungen Vertretern ihrer Zunft wie den Ehrlich Brothers oder dem Tablet-Magier Simon Pierro begeistern Kinder aller Altersstufen. Die große Frage bei jedem Zaubertrick lautet stets gleich: Wie hat der das bloß gemacht?

Visuelle Effekte kennen Schulkinder zur Genüge – beim Schauen von Serien und Video-Games sind sie es gewohnt, dass etwas verschwindet oder schweben kann. Geschieht dies jedoch live auf einer Bühne, ist es umso verblüffender und versetzt die Kids in Staunen. Schnell bekommen sie Lust, so etwas auch einmal auszuprobieren. Doch wie gelangt man an das Geheimnis eines Tricks? Der Zauberer selbst ist verschwiegen wie ein Grab. Hierbei helfen coole Zauberkästen oder womöglich kennen die Eltern einige Kunststücke. Ganz sicher wird man im Internet fündig, etwa unter toggo.de.

 

 

Der magische Funken

Kinder sind von sich aus neugierig: Sehen sie einen Zaubertrick, der sie fesselt, ist ihr Wissendurst schnell geweckt. Sie versuchen, ganz genau zu beobachten, wie das Geldstück hinter dem Ohr verschwindet oder die Karte aus der Mitte des Stapels nach unten gelangen konnte. Haben sie einen Trick einmal erfasst, sind sie mit Feuereifer dabei, ihn ebenfalls zu beherrschen und der Familie oder Freunden vorzuführen.

Damit ein Zaubertrick wie Magie daherkommt, bedarf es einer Prise Fingerfertigkeit und einer großen Protion Hartnäckigkeit. Je öfter ein Trick geprobt wird, desto flüssiger wirkt er vor Publikum. Wenn er gelingt, ist das ein großer Ansporn für den Nachwuchsmagier, seinen Zuschauerkreis zu erweitern und die nächsten Kunststücke einzuüben. Und plötzlich legen die lieben Kleinen einen Ehrgeiz an den Tag, wie man ihn bei keiner Hausaufgabe erlebt.

Lernen wie von Zauberhand

Der Reiz für Kinder liegt in der Aneignung: Kann ich das auch, klappt mein Trick? Zugleich ist es eine der ersten Bühnenerfahrungen. Wie beim Theaterspielen oder einer Musikaufführung erlebt das Kind den aufregenden Moment, im Mittelpunkt zu stehen und alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Bei einer gelungenen Darbietung genießt es den Applaus. Ganz nebenbei trainiert das Kind so auf spielerische Art Fähigkeiten, die es selbtsbewusster machen, wie zum Beispiel
 

  • Geschicklichkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Auftreten vor Publikum
  • Präsentations- und Erzähltechniken
  • Überwindung von Lampenfieber
  • Einstudieren komplexer Abläufe
     

Und das alles ganz freiwillig, mit Spaß und Lernfreude. Zauberei kann also ein tolles Hobby mit vielen Facetten sein. Und wer weiß? Vielleicht wird auf magische Weise ein Beruf daraus.